Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Street Fighter

Originaltitel: Street Fighter
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Japan, USA
Länge: 01:59:45 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton: 
Regie: Kitao Sakurai
DarstellerInnen: Jason Momoa (Blanka), Noah Centineo (Ken Masters), Olivier Richters (Zangief), David Dastmalchian (M. Bison), Callina Liang (Chun-Li), Andrew Koji (Ryu)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Für das World Warrior Turnier II im Jahr 1993, bei dem Kämpfer aus aller Welt antreten, rekrutiert die Kämpferin Chun-Li im Auftrag des skrupellosen „Lord“ Bison sowohl Ken Masters als auch dessen ehemaligen Trainingspartner Ryu. Ryu, der sich von Ken Masters entfremdet hat und als Ramen-Koch sein Dasein fristet, will weder kämpfen noch beim Turnier antreten. Das Turnier ist aber sowieso nur vorgeschoben, denn hinter den Kulissen zieht „Lord“ Bison die Strippen für seine dunklen Pläne. Bald ist Ryu nicht nur gezwungen zu kämpfen, sondern er muss sich auch seiner Vergangenheit stellen, seine Differenzen mit Ken überwinden und mit ihm zusammenarbeiten, um nicht nur sich selbst, sondern auch noch viele andere zu retten …

Alterskennzeichnung: Nach „Street Fighter – Die entscheidende Schlacht“ (1994) und „Street Fighter: The Legend of Chun-Li“ (2009) ist „Street Fighter“ (2026) die dritte Live-Action-Kinoadaption der Videospiel-Reihe, die es seit 1987 gibt. Die Filmszenen sind zum einen Teil als Realfilm und zum anderen Teil als Animationsfilm gestaltet. Viele der Darsteller/innen haben Kampferfahrung, und das merkt man auch an den Kämpfen, denn diese sind äußerst brutal. Besonders gewalthaltig ist die Szenenfolge, in der Bison eine Person tötet und man den Genickbruch auf der Tonebene hört. Auch die Sequenz, in der Chun-Li ein Zeichen auf ihre innere Handfläche eingebrannt bekommt, ist brutal. Bison delektiert sich außerdem ganz offensichtlich am Geruch ihres dabei verbrutzelnden Fleisches. In einer weiteren Szene wird Chun-Li ins offene Feuer des Kamins geworfen. Entsprechend der Brutalität der Kämpfe sind auch immer wieder zahlreiche, teils blutige Verletzungen zu erkennen. Insgesamt wird Gewalt zelebriert und spekulativ eingesetzt, was etwa an den Zeitlupen-Aufnahmen zu erkennen ist. Auch der mehrfach genannte Wahlspruch „Leben ist Kämpfen. Kämpfen ist Leben.“ zeigt deutlich, dass eine andere Form der Konfliktlösung weder überlegt wird noch, dass sie stattfindet. Das alles ist ebenso desorientierend wie das problematische Frauenbild, das in den 1990er-Jahren stecken geblieben zu sein scheint – Frauen sind nur Aufputz, Sexualobjekte oder werden als „Bitch“ abgewertet. Als entlastend wurden lediglich all jene Details bewertet, wo der Film ins Comic-Artige bzw. Fantastische abgleitet und deutlich als unrealistisch und alltagsfern erkennbar wird (eingefärbte Augen, Geisterhaftes, elektrische „Kräfte“ usw.). Weitere Einschränkungsgründe waren die Überlänge des Films, der dramatische Sound und die teils derbe Sprache („freigegeben ab 14 Jahren“).

Positivkennzeichnung: keine

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