Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Kommissar Jennerwein - Hochsaison

Originaltitel: Kommissar Jennerwein - Hochsaison
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Deutschland
Länge: 01:32:16 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton: Deutsch
Regie: Hannu Salonen
DarstellerInnen: Florian Brückner (Kommissar Hubertus Jennerwein), Frederic Linkemann (Kommissar Ludwig Stengele), Sarah Thonig (Nicole Schwattke), Konstantin Moreth (Ignaz Kirchegger), Cornelius Obonya (Bürgermeister)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Kaum in Garmisch-Partenkirchen angekommen wird Kommissar Hubertus Jennerwein in seinen ersten Fall verwickelt. Beim Neujahrsspringen fällt buchstäblich ein dänischer Skispringer vom Himmel. Es stellt sich heraus, dass er im Sprung angeschossen und so zum Absturz gebracht worden ist. Als nächstes Opfer wird der Präsident des Komitees für die Winterspiele 2038 durch einen Streifschuss verletzt, aber zum Glück nicht getötet. Und das ist noch nicht alles, denn der Täter kündigt mit Hilfe von anonymen Bekennerschreiben weitere Anschläge an. Ganz nebenbei muss sich Jennerwein außerdem mit einer Polizei-Truppe herumschlagen, die seit Jahren keine Leiche gesehen hat – und die niemandem weh tun will, weil sich in der Stadt alle gut kennen …

Alterskennzeichnung: Der Buch-Vorlage von Jörg Maurer entsprechend enthält der nun vorgelegte Film einige für Krimis typische Elemente: Es gibt mehrere, allerdings nicht übermäßig drastisch in Szene gesetzte Morde wie etwa den Tod des Skispringers. Des Weiteren gibt es etliche Sequenzen, in denen jemand bedroht wird, z.B. Jennerwein selbst, als er den Keller einer Jagdhütte inspiziert oder die Psychologin, als sie das Haus ihres (Ex-)Mannes durchsuchen will. Die Hintergrund-Geschichte des Kommissars, der aus der Gegend stammt und der immer wieder Schmerzen und Sehstörungen hat, wird nur in Ansätzen preisgegeben. In einem Ort mit vielen Jägern und Jägerinnen wird erstaunlich leichtfertig mit Waffen herumhantiert, was als problematisch beurteilt wurde. Der Krimihandlung und der Jahreszeit entsprechend sind einige Szenen auch dunkel und die Atmosphäre ist eher düster. Weitere Einschränkungsgründe war die teils derbe Sprache sowie die Tatsache, dass der Täter dem Publikum über seine Bekennerbriefe immer wieder seine Perspektive geradezu aufzwingt. Entlastend ist die zum Teil starke Überzeichnung einiger Figuren, z.B. des Bürgermeisters („freigegeben ab 12 Jahren“).

Positivkennzeichnung: keine

<< Zurück zu den Suchergebnissen