Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Die Blutgräfin

Originaltitel: Die Blutgräfin
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Deutschland, Luxemburg, Österreich
Länge: 01:59:27 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton: 
Regie: Ulrike Ottinger
DarstellerInnen: Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Thomas Schubert, Lars Eidinger, André Jung, Marco Lorenzini, Karl Markovics, Tom Neuwirth aka Conchita Wurst, Maresi Riegner, Branko Samarovski
Verleiher: Filmladen Filmverleih GmbH

Inhalt: Während Tourist/innen durch die Seegrotte Hinterbrühl schippern, taucht am Bug eines blutroten Bootes eine weißgeschminkte weibliche Gestalt auf. Es ist die Blutgra¨fin Elizabeth Bathory (Isabelle Huppert), einst eine der fleißigsten Vampirinnen des 16. Jahrhunderts. In Wien wird die Unsterbliche schon von ihrer treuen Zofe Hermine (Birgit Minichmayr) erwartet und die beiden haben eine klare Mission: Sie müssen ein gefährliches Buch finden und vernichten. Denn dieses hat die Fähigkeit jede und jeden, die oder der ob seiner Lektüre Tränen vergießt, von allem Bösen zu befreien. Danach sehnt sich der Neffe der Blutgräfin, der sanftmütige Vegetarier Rudi Bubi Baron von Strudl zur Buchtelau (Thomas Schubert), der ebenfalls eifrig nach dem Buch sucht. An Vampiren und ihrer Erforschung beziehungsweise Enttarnung interessiert sind auch die Teilnehmer/innen eines wissenschaftlichen Kongresses, sowie Inspektor Unglaube (Karl Markovics) und sein Assistent Doppler (Felix Oitzinger). Die wilde Jagd nach Blut und Buch führt quer durch Wien und bis nach Böhmen und wenn die unterschiedlichen Interessen dort oder im nächtlichen Wien aufeinandertreffen sind Turbulenzen unausweichlich …

Alterskennzeichnung: Ulrike Ottingers Vampirkomödie mit Horrorelementen (Drehbuchmitarbeit Elfriede Jelinek) überfordert jüngere Zuseher/innen mit fast zwei Stunden Länge und einer recht verworrenen Handlung. Die üppige Ausstattung erlaubt allerdings eine klare Zuordnung als historischer Stoff und auch die Slapstickelemente wurden als entlastend gewertet. Da trotzdem immer wieder Blut fließt, ein Vampirfest mit vielen Leichen endet und ein jugendlicher Zeitungskolporteur von grausamen Morden spricht, sollten Zuseher/innen über ausgereifte Distanzierungsstrategien verfügen. Die Kommission empfiehlt daher mehrheitlich eine Freigabe ab 10 Jahren.

Positivkennzeichnung: keine

<< Zurück zu den Suchergebnissen